Berner Bildungsinitiative ist mehrheitsfähig
Die breite Zustimmung zur Berner Bildungsinitiative zeigte sich bereits im Februar 2026 in einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Sotomo. 68 Prozent der Befragten gaben an, Ja oder eher Ja zur Initiative stimmen zu wollen. Die Zustimmung zeigte sich in allen untersuchten Gruppen und politischen Lagern. Die breite Zustimmung wird auch in den regionalen Personenkomitees mit über 150 Persönlichkeiten sichtbar.
Medienmitteilung vom 26. August 2026
Umfrage zeigt: Berner Bildungsinitiative ist über Parteigrenzen hinweg mehrheitsfähig
Eine im Februar 2026 durchgeführte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Sotomo zeigt eine breite Zustimmung zur Berner Bildungsinitiative. 68 Prozent der Befragten gaben an, Ja oder eher Ja zur Initiative stimmen zu wollen. Nur 14 Prozent äusserten sich ablehnend. Die Zustimmung zeigte sich in allen untersuchten Gruppen und politischen Lagern.
Bemerkenswert ist die breite politische Abstützung: Die Initiative fand in der Befragung über alle Parteigrenzen hinweg eine Mehrheit.
Auch die konkreten Inhalte der Initiative stossen auf grosse Zustimmung. 87 Prozent beurteilen eine flächendeckend hohe Bildungsqualität positiv. 86 Prozent unterstützen mehr Fokus auf die Schülerinnen und Schüler, 81 Prozent die Bereitstellung von genügend ausgebildeten Lehrpersonen. Auch die Bereitstellung der notwendigen Mittel findet mit 72 Prozent eine klare Mehrheit.
Gleichzeitig zeigt die Umfrage Handlungsbedarf: 65 Prozent beurteilen den Personalmangel an den Schulen als problematisch. Die Bildungsqualität wird zwar noch mehrheitlich positiv eingeschätzt, allerdings meist nur als «eher hoch». Für das Initiativkomitee ist deshalb klar: Die heute vorhandene Bildungsqualität ist keine Selbstverständlichkeit und muss langfristig gesichert werden.
«Die Umfrage zeigt, dass das Anliegen weit über einzelne politische Lager hinaus Unterstützung findet. Gleichzeitig ist noch nichts gewonnen. Bis zum 27. September wollen wir möglichst viele Bernerinnen und Berner davon überzeugen, dass gute Bildung langfristig gesichert werden muss», sagt Stefan Wittwer, Geschäftsführer von Bildung Bern.
Methodik: Das Meinungsforschungsinstitut Sotomo befragte vom 2. bis 17. Februar 2026 insgesamt 1’354 Personen aus dem Kanton Bern. Die gewichtete Stichprobe ist hinsichtlich zentraler soziodemografischer Merkmale repräsentativ für die Berner Stimmbevölkerung. Die statistische Unsicherheit liegt bei ± 2,7 Prozentpunkten.
Medienkontakt:
Stefan Wittwer
Geschäftsführer Bildung Bern
079 399 83 62
stefan.wittwer@bildungbern.ch
Zur Initiative/Komitee
Die Berner Bildungsinitiative wurde vom Berufsverband Bildung Bern lanciert. Sie wird von zahlreichen Organisationen sowie von über 150 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik unterstützt, die sich in einem kantonalen Komitee sowie neun Regionalkomitees engagieren.
Zum Unterstützungskomitee gehören unter anderem Eva Jaisli (VR-Präsidentin der PB Swiss Tools AG), Hans-Christian Schneider (CEO der Ammann Group), Simone Niggli (OL-Weltmeisterin), Büne Huber (Musiker, Patent Ochsner), Mark Trauffer (Musiker und Unternehmer), Flavia Wasserfallen (Ständerätin), Marianna Lehmann-Gygax (Vorstandsmitglied FDP Frauen Kanton Bern) sowie Hans Grunder (Alt-Nationalrat).
Damit wird die Initiative von Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik über Parteigrenzen hinweg unterstützt.