Ja zur Berner Bildungsinitiative
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Nein zur Bildungsinitiative – Auftrag für Verbesserungen bleibt

Die Berner Stimmbevölkerung hat die Bildungsinitiative abgelehnt. Das Unterstützungskomitee respektiert diesen Entscheid. Gleichzeitig bleibt das Ziel bestehen, die Bildungsqualität im ganzen Kanton zu sichern und weiterzuentwickeln.

Das parteiunabhängige Unterstützungskomitee bedauert, dass eine Mehrheit der Stimmenden die Bildungsqualität nicht in der Kantonsverfassung verankern will. Im Abstimmungskampf wurde jedoch deutlich, dass sich auch die Gegnerinnen und Gegner grundsätzlich zu den Zielen der Initiative bekennen. Umstritten war vor allem die Frage, ob diese in der Verfassung festgeschrieben werden sollen.

Für das Unterstützungskomitee ist deshalb klar: Die angestrebten Verbesserungen müssen nun auf Gesetzes- und Verordnungsstufe weiterverfolgt werden. Stefan Wittwer, Geschäftsführer Bildung Bern: «Wir nehmen die Gegnerinnen und Gegner beim Wort: Wenn die Bildungsqualität nicht in der Verfassung verankert werden soll, müssen die Ziele nun auf gesetzlicher Ebene angegangen werden. Wir stehen bereit, dabei konstruktiv mitzuarbeiten.»

Die Herausforderungen im Bildungswesen bleiben bestehen. Dazu gehören genügend qualifizierte Lehr- und Fachpersonen, gute Rahmenbedingungen für den Unterricht und die Sicherung einer hohen Bildungsqualität im ganzen Kanton. Die breite Debatte der vergangenen Monate hat diese Themen stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt.

Das Komitee dankt allen Unterstützerinnen und Unterstützern aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft für ihr grosses Engagement. Die Diskussion über gute Bildung im Kanton Bern ist mit dem Abstimmungssonntag nicht beendet. Sie bildet vielmehr eine Grundlage für die nächsten konkreten Schritte. Für eine starke Berner Wirtschaft, eine starke Demokratie und für gleiche Chancen.